Turbulente Partie: Davos muss sich den Tigers ein drittes Mal geschlagen geben
Das Spiel
Kurz nach dem Anspiel kamen die Davoser zur ersten Torchance der Partie. Simon Knak setzte sich gegen zwei Langnauer durch und traf mit seinem Schuss die Torumrandung. Und auch das erste Tor des abends gehörte dem HCD. Enzo Corvi brachte die Bündner in der 7. Minute in Führung. Dass das Tor zählte, war auch mit etwas Glück verbunden: Vor dem Tor entging den Schiedsrichtern ein Stockhalten von Assistgeber Matej Stransky. Lange dauerte die Führung aber nicht. Goalie Luca Hollenstein musste sich rund drei Minuten später ein erstes Mal geschlagen geben. Wenig später jubelten die SCL Tigers erneut, doch das Tor wurde wegen eines hohen Stocks eines Langnauers aberkannt. In den verbleibenden Minuten und auch mit dem ersten Überzahlspiel konnten die Davoser im ersten Drittel kein zweites Mal in Führung gehen.
Das Mitteldrittel war geprägt von Strafen. Zu Beginn des zweiten Abschnitts mussten die Davoser zum ersten Mal in Unterzahl spielen und die Langnauer nutzten diese Chance zum 2:1 (24.). Doch HCD-Trainer Josh Holden nahm die Coach's Challenge, die Davoser vermuteten eine Torhüter-Behinderung – und sie bekamen recht. Weiter ging es mit 1:1. Im zweiten Davoser Powerplay scheiterte Simon Ryfors erst an der Fanghand des Langnauer Torhüters, dann traf Adam Tambellini «nur» das Aussennetz und Yannick Frehners Schuss prallte an die Latte. Danach ging die Partie hin und her, bis der HCD erneut mit einem Spieler mehr agieren konnte (35.). In Überzahl scheiterte Tambellini diesmal am Beinschoner des Langnauer Goalies. Rund drei Minuten vor der Pausensirene mussten die Davoser in Unterzahl spielen. Doch die SCL Tigers konnten diese Chance nicht zum 2:1 nutzen.