Teil 1: Diese Bündner spielen in der National League
Ajoie: Christian Wohlwend (St. Moritz, Trainer)
Es war einer der Aufreger in der zurückliegenden National-League-Meisterschaft: Am 11. Januar 2023 wurde Christian Wohlwend nach dreieinhalb Saisons als Trainer des HC Davos entlassen. Lange blieb der 46-jährige St. Moritzer nicht arbeitslos. Ende Juni fand er wieder eine Anstellung als Cheftrainer in der National League – beim HC Ajoie. Wohlwends primäre Aufgabe ist es, mit den Jurassieren den Ligaerhalt zu schaffen. In der vergangenen Saison, der zweiten nach dem Aufstieg, schloss der HC Ajoie die Qualifikation mit 48 Punkten in 52 Spielen auf dem letzten Platz ab. Der Abstieg wurde in der Ligaqualifikation gegen den Swiss-League-Meister La Chaux-de-Fonds verhindert.
Ambri-Piotta: Nando Eggenberger (Davos)
Der Flügelstürmer aus Chur schien bei den Rapperswil-Jona Lakers auf bestem Weg, sein grosses Potenzial auszuschöpfen. Im Mai 2022 wurde der damals 22-Jährige denn auch erst mit dem letzten Cut aus dem Schweizer Team für die Weltmeisterschaft in Finnland gestrichen. Doch die letzte Saison war für Eggenberger ein Rückschritt. Bei den Lakers liefen ihm Spieler in ähnlichem Alter den Rang ab, entsprechend sanken seine Einsatzeit und seine Produktion. Zwischenzeitlich wurde er an den Ligakonkurrten HC Ambri-Piotta ausgeliehen und gewann mit den Tessinern den Spengler Cup. Im Frühling hat Eggenberger mit einem Zweijahresvertrag fix nach Ambri gewechselt. Dort wird der 23-Jährige neue Chancen bekommen, um in der National League so richtig durchzustarten.