Später K.o.: Die Siegesserie des HCD ist zu Ende
HCD-Stürmer Matej Stransky schied am Freitag beim 3:2-Auswärtssieg gegen die ZSC Lions verletzt aus. Er hat sich eine Prellung am Oberkörper zugezogen. Mit einem langen Ausfall muss nicht gerechnet werden, fürs Spiel gegen Fribourg-Gottéron wird der Tscheche aber nicht eingesetzt. Für ihn kehrt Marc Wieser in die Aufstellung zurück. Wegen dieses Wechsels stellt Trainer Josh Holden drei seiner vier Sturmlinien um. Eine Änderung gibt es auch im Tor: Luca Hollensta
Das Spiel
Beide Teams starten vorsichtig in die Partie. Entsprechend wenig haben in den Startminuten trotz einer frühen Überzahlgelegenheit für den HCD die beiden Torhüter zu tun. Wirklich gefährlich ist es auch in der 8. Minute nicht. Und dennoch jubeln die Davoser über ihren Führungstreffer durch Klas Dahlbeck. Der Schwede gibt nach einem Rückpass von Rico Gredig einen Handgelenkschuss von der blauen Linie ab. Dieser findet den Weg an den Mit- und Gegenspielern vorbei ins Tor. Gottéron-Goalie Bryan Rüegger ist die Sicht verdeckt. In der 12. Minute kommt der HCD dem 2:0 ganz nahe. Nach dem Schuss von Nico Gross rettet Fribourg-Verteidiger Simon Seiler auf der Linie. Von den Gästen kommt im ersten Drittel praktisch nichts, aber auch der Tabellenzweite aus Davos hat noch Luft nach oben.
Im mittleren Abschnitt ändert sich zunächst nichts am Geschehen. Der HCD hat die Partie im Griff und in der 24. Minute eine Doppelchance durch Valentin Nussbaumer und Chris Egli. Kurz darauf leisten sich die Davoser in der Defensive eine Unkonzentriertheit, die prompt bestraft wird: Keiner steht vor dem eigenen Tor beim Schweden Jakob Lilja. Dieser hat keine Mühe, zum Ausgleich einzuschiessen (26.). In der 31. Minute hat Rüegger Glück, dass er beim Schuss von Julius Honka nicht komplett danebengreift und der Puck von seinem Fanghandschuh an die Latte prallt. Insgesamt ist der HCD seit dem Ausgleichstreffer aber zu passiv, was Holden dazu veranlasst, sein Time-out zu nehmen (33.). Gegen Ende des Drittels macht sein Team wieder mehr fürs Spiel und kommt durch Gredig (37.), Adam Tambellini (39.) und Filip Zadina zu Chancen. Rüegger ist jeweils zur Stelle.