Keine Punkte für den HCD im Heimspiel gegen den Meister
Das Spiel
In Davos wird am Sonntagnachmittag Geschichte geschrieben. Denn für HCD-Captain Andres Ambühl ist es das 1269. Spiel in der National League, wodurch der 41-jährige mit Beat Gerber, der von 1999 bis 2023 für Langnau und Bern verteidigte, gleichzieht.
Denn deutlichen besseren Start verzeichnen die ZSC Lions. Sie sind in den ersten acht Minuten gefühlt permanent am Puck und belohnen sich in der 4. Minute mit dem Führungstreffer. Derek Grant legt zurück auf Rudolfs Balcers, und der Lette kann unbedrängt einnetzen. Bis zur ersten guten Davoser Möglichkeit vergehen fast neun Minuten. Matej Stransky schiesst vorbei, kurz darauf pariert ZSC-Goalie Robin Zumbühl gegen HCD-Topskorer Adam Tambellini. In der 16. Minute ist das Können von Davos-Torhüter Sandro Aeschlimann gefragt. Er wehrt gegen den alleine auf ihn zustürmenden Grant ab.
Weil nach dem Zürcher Startfurioso der HCD zulegt und läuferisch mithält, ist es eine Partie mit viel Tempo. Im gleichen Stil geht es im Mitteldrittel weiter. Und mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der 25. Minute jubeln die Davoser über das 1:1. Tambellini hat nach dem Querpass von Yannick Frehner keine Mühe, zu verwerten. Frehner hat wenig später den Führungstreffer auf dem Stock, scheitert aber an Zumbühl. Unmittelbar vor Spielhälfte wird Balcers mit einem langen Pass auf die Reise geschickt. Er lupft den Puck alleine vor Aeschlimann backhand übers Tor. Praktisch im Gegenzu hat Enzo Corvi auf der anderen Seite eine Topmöglichkeit, lässt diese aber aus. In der letzten Minute des Mitteldrittels muss Davos-Stürmer Simon Ryfors auf die Strafbank. Dies nützt der Meister für seinen ersten (!) Powerplaytreffer in der laufenden Saison. Der Handgelenkschuss von Verteidiger Mikko Lehtonen ist zwar nicht scharf, aber platziert. Aeschlimann hat viel Verkehr vor seinem Tor und sieht den Puck nicht. Vier Sekunden vor der Pausensirene gehen die Lions zum zweiten Mal in Führung.