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Regionalsport

Josh Holden als HCD-Trainer? Die Reaktionen fallen heftig aus

Lars Morger
08.02.2023, 10:30 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Noch ist weiter offen, wer ab kommender Saison der Chef an der Bande des HC Davos sein wird. Als ganz heisser Kandidat gilt Josh Holden, der ehemalige Zuger Spieler und noch bis Saisonende Assistenztrainer der Zentralschweizer. Dass der Kanadier dafür infrage kommt, stösst aber nicht überall auf Begeisterung.

Unter dem Facebook-Profil der «Südostschweiz» haben unzählige Personen ihre Meinung zu Holden als potenziellem neuen HCD-Trainer kundgetan. Überwiegend fallen die Reaktion negativ aus. So schreibt ein User, dass die Wahl eine Katastrophe wäre, weil Holden als Spieler für die Davoser Fans ein rotes Tuch war. Ein anderer meint, dass Holden als Trainer den Untergang bedeuten würde. Weiter heisst es, dass Holden eine Hassfigur darstelle und bereits mit viel Druck und einer negativen Vorgeschichte in seinen Job starten würde. 

Ein weiterer Punkt ist die fehlende Erfahrung von Holden als Headcoach und die Tatsache, dass von vielen Usern nach den Erfahrungen der letzten 27 Jahre ein Schweizer Headcoach an die HCD-Bande gewünscht wird. «Alle guten Dinge sind drei. Nehmt doch den dritten Schweizer Trainer. Schläpfer, der heizt ein wie Arno», schreibt ein User. Andere bringen Chris McSorley, Ville Peltonen, Joe Thornton oder gar den bisherigen Assistenten und interimistischen Headcoach Waltteri Immonen als Kandidaten ins Spiel.

Neben den vielen negativen Kommentaren gibt es auch User, die Holden als Cheftrainer begrüssen würden. «Holden wäre sicher gut», meint einer. Von einer «sehr guten Lösung» spricht ein anderer. 

https://www.facebook.com/suedostschweiz/posts/pfbid02gBeedfbebiS9Cxj2TtSMUA5CaHvhSAY417Dkv7p5wWHNjtkvazB6oXi1KK2waLMil

Holden bringt für den Job alles mit

Holden mag als Spieler durchaus eine Reizfigur bei vielen gegnerischen Fans gewesen sein. Einerseits, weil der Kanadier ein äusserst begabter Eishockeyspieler war. Andererseits hatte er die nur wenigen Spielern gegebene spezielle Fähigkeit, dem Gegner unter die Haut zu gehen, ihn zu provozieren.

Zwar überbordete er manchmal und liess sich zu unfairen Aktionen hinreissen. Dennoch sind das Feuer und die Leidenschaft, die Holden während seiner Karriere auszeichneten, gute Voraussetzungen für den Posten als Cheftrainer. Hinzu kommt, dass er in den letzten fünf Jahren vom wohl besten Trainer der National League lernen und profitieren konnte. Auch wenn er auf dem Papier keine Headcoaching-Erfahrung hat, bringt er ohne Zweifel alles mit, was es für den Job an der HCD-Bande braucht.

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