HCD steigt ins Frauen-Eishockey ein
«Der HC Davos investiert künftig auch ins Frauen-Eishockey. Das Team wird ab Mai 2023 in Davos stationiert, nutzt genauso wie die erste Mannschaft der Herren und die Nachwuchs-Teams die modernen Trainingsanlagen, inklusive den diversen spezialisierten HCD-Profitrainern etwa in den Bereichen Skating, Schuss-, Torhütertraining oder in der Athletik. Weiter können die Athletinnen vom Clubangebot in der medizinischen Abteilung, inklusive Regeneration und Ernährung, Gebrauch machen. Jüngeren Spielerinnen ebnet der HCD wie ihren männlichen Alterskollegen den Weg in die Bereiche Sportschule, Sportgymnasium, Sportlehre oder weiterführende Schulen in Kombination mit dem Sport», schreiben die Verantwortlichen in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung.
Gleichzeitig veröffentlichte der HC Thurgau eine Stellungnahme zum Frauenteam. Darin heisst es unter anderem: «Die Vereinbarung zwischen der Thurgauer Eishockey AG und den Thurgau Indien Ladies, welche im Mai 2022 beschlossen und unterschrieben wurde, wird per Ende der laufenden Saison aufgelöst. Das Team, das in der Swiss Womans Hockey League A spielt, wird danach unter dem Dach des HC Davos weitergeführt.»
Nicht nur Leistungssport
Weiter heisst es seitens HCD: «Dieses neue Angebot beinhaltet sportlich, finanziell und organisatorisch eine grosse Investition im Schweizer Frauen-Eishockey. Denn der HCD denkt nicht nur an den Leistungssport. Für die Ausbildung im Mädchen- und Jugend-Eishockey hat er in Zusammenarbeit mit dem Frauen- Eishockey-Leistungszentrum Ostschweiz in Kreuzlingen das Förderprojekt Girls Ost entwickelt. Darin werden Mädchen von der Hockeyschule bis zur U17-Stufe direkt in den Regionen in Absprache mit den Clubs gefördert. Parallel dazu wird deshalb ein Ausbildungsteam in der zweithöchsten Frauenliga, der SWHL B, in der Region Thurgau angestrebt. So können junge Spielerinnen in ihrer Wohnregion gefördert und systematisch gemäss Ausbildungsplan auf Einsätze für das ‹Women's League Team› in Davos vorbereitet werden. Für Spielerinnen, welche den Breitensportweg einschlagen wollen, strebt das Konzept auch die Zusammenarbeit mit den regionalen Clubs der SWHL C und D an.»