Der HCD revanchiert sich gegen Fribourg erfolgreich
Das Spiel
Vor zehn Tagen duellierten sich der HCD und Fribourg-Gottéron im zweiten Halbfinal des Spengler Cups. Die Freiburger drehten die Partie mit drei Toren im Schlussdrittel, gewannen 4:2 und holten sich tags darauf den Turniersieg.
Mit Revanchegelüsten gehen die Davoser in der BCF Arena ins Spiel. Und sie legen gleich gut los: Simon Knak und Adam Tambellini prüfen Gottéron-Goalie Reto Berra schon in der Startminute. Kurz darauf ist auf der anderen Seite nach einem missglückten Davoser Wechsel auch HCD-Torhüter Sandro Aeschlimann ein erstes Mal gefordert. Nathan Marchon taucht alleine vor ihm auf, Aeschlimann pariert mit dem Schoner. Nachdem der HC Davos eine Strafe gegen Sven Jung souverän übersteht, sind etwas mehr als sieben Minuten gespielt, als Julius Honka den Puck in die Davoser Offensivzone bringt. Er legt quer zu Simon Ryfors, dieser spielt zurück auf Tamebllini, und der HCD-Topskorer trifft mit einem Direktschuss in den Winkel zur Führung der Gäste. Weil beide Teams in der Defensive kompakt und kontrolliert spielen und in der Offensive kein grosses Risiko eingehen, wird es erst wenige Sekunden vor der ersten Pause nochmals heikel. Und zwar für den HCD: Aeschlimann wehrt gegen Sprunger ab, den Rebound bringen die Davoser mit vereinten Kräften aus der Gefahrenzone.
Nach der Pause kommen die Gäste früh zu einer Möglichkeit für Tino Kessler und erwischen generell den besseren Start ins Drittel. Fribourg übersteht diese Phase schadlos und hat dann einen Shift, in dem der HCD nach der Chance von Kevin Nicolet nicht aus der eigenen Zone befreien kann. Mit der zweiten Welle passt Yannick Rathgeb durch die gesamte Zone auf Mauro Dufner, der mit seinem ersten Saisontor zum Ausgleich trifft (28.). Der HCD zeigt aber die perfekte Reaktion: Tino Kessler schnappt Dave Sutter an der gegnerischen blauen Linie den Puck weg, bedient Valentin Nussbaumer, und auch dieser fackelt nicht lange. 88 Sekunden nach dem 1:1 gehen die Davoser wieder in Führung. Nun wird die Angelegenheit ruppiger. In den letzten zweieinhalb Minuten des zweiten Drittels häufen sich die Strafen. Die Davoser spielen in Überzahl, als es zehn Sekunden vor der Pausensirene ein Bully vor Berra gibt. Ryfors gewinnt dieses, Enzo Corvi bedient Tambellini, und wieder ist dieser mit einem Direktschuss erfolgreich.