Das sagen Protagonisten zum Wohlwend-Transfer
Der HC Davos hat am Donnerstag sein neues Trainergespann für die kommenden Jahre bekannt gegeben. Christian Wohlwend unterschrieb bei den Bündnern einen Zweijahres-Vertrag. Assistiert wird er von Waltteri Immonen, der für die Verteidiger zuständig sein wird. Und auch für die Stürmer seien die Verhandlungen mit einem Assistenten schon weit fortgeschritten.
Der neue Davos Trainer Christian Wohlwend steckt derzeit mit der Nationalmannschaft in Russland in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Er freut sich auf die neue Aufgabe, spricht von einem Traum, den legendären HC Davos zu trainieren. Dass er den Klub nach einem sportlich enttäuschenden Jahr übernimmt, sieht er als Chance. Obschon er von seinem Naturell her lieber nach vorne als zurückschaut, wie er im Interview mit «suedostschweiz.ch» sagte.
Domenig: «Es ist auch ein Wagnis»
HCD-Präsident Gaudenz Domenig erklärte auf Anfrage, weshalb er die Zusammenarbeit mit Wohlwend «wage»: «Wolwo» sei in der National League ein nahezu unbeschriebenes Blatt, so Domenig. «Aber irgendwann müsse jeder einmal beginnen», so Domenig weiter.
HCD-Captain Andres Ambühl wollte auf Anfrage nicht viel zum neuen Trainerteam sagen. «Ich habe mit neuen Trainern noch nicht so viel Erfahrung», so Ambühl. Seinen neuen Chef kennt er von der Nationalmannschaft. Er sei impulsiv und lebe Eishockey, das sei sicher ein Vorteil. Aber unabhängig vom neuen Trainer will Ambühl eine bessere als die vergangene Saison erleben. Bedenken, weil «Wolwo» neu in der Liga sei, hegt der Captain keine, auch weil der HCD alles in allem ein erfahrenes Trainerteam verpflichten wird.