Ein zäher Start in die CHL endet für den HC Davos doch noch erfolgreich
Das Spiel
Das erste Pflichtspiel in der neuen Saison bringt dem HC Davos das Duell im eigenen Stadion mit Storhamar, dem Meister der letzten drei Jahre in Norwegen. Für die Davoser ist es zugleich die erste Partie in der Champions Hockey League seit dem 22. November 2022. Die Gäste legen vor 2696 Zuschauerinnen und Zuschauern forsch los und kombinieren sich nach etwas mehr als vier Minuten zur verdienten Führung. Diese hält gerade mal 23 Sekunden. Filip Zadina fährt allein auf den gegnerischen Torhüter zu und befördert die Scheibe backhand gnadenlos unter die Latte. Keine zweieinhalb Minuten später zeigt der Tscheche seine Klasse wieder, diesmal als Vorbereiter. Der aufgerückte Verteidiger Lukas Frick muss am langen Pfosten nur noch den Stock hinhalten, und der HCD führt erstmals. In Richtung des Favoriten läuft das Spiel trotzdem nicht, denn nach genau 11:30 Minuten jubeln auch die Norweger zum zweiten Mal. Der Schuss von Joe Gatenby aus spitzem Winkel schlägt über der Schulter von Luca Hollenstein im Tor ein. Dem HCD-Goalie ist die Sicht verdeckt.
Was spektakulär beginnt, gestaltet sich dann zunehmend zäher. Die Davoser sind um Spielkontrolle bemüht, die strukturierten Gäste schirmen ihr Tor aber gut ab und lassen keine gefährlichen Möglichkeiten zu. Hinten muss der HCD weiterhin auf der Hut sein, denn Storhamar versteckt sich keineswegs und versucht, mit Kontern Nadelstiche zu setzen. In der 37. Minute geht der HC Davos vermeintlich erneut in Führung. Das Schiedsrichterduo gibt den Treffer von Brendan Lemieux aber nicht, weil Storhamars Torhüter den Puck bereits blockiert haben soll.