Ein Sieg aus dem Nichts
2:5 und 2:5 – gegen Servette gab es für den HCD in dieser Saison noch nichts zu holen. Die Vorzeichen auf den ersten Sieg? Nicht besonders gut. Gleich reihenweise fallen bei den Bündnern Spieler aus (siehe «Der Aufreger»). Das frühe Gegentor nach bloss vier Minuten kommt da erschwerend gleich noch oben drauf. Der HCD wehrt sich danach leidenschaftlich, kommt aber kaum gefährlich vors gegnerische Tor. Die logische Folge: Das 0:2 kurz vor der ersten Pause. Alles bereits entschieden? Denkste! Innert 100 Sekunden kommen die Davoser zur Spielmitte dank einem Doppelschlag von Marc Wieser plötzlich zurück in die Partie. Und es kommt gar noch besser aus HCD-Sicht: Ullström und Stoop nutzen die Konfusion in der Genfer Defensive eiskalt aus. Omark bringt im Schlussdrittel mit dem 3:4 die Spannung zurück – und den HCD zum Zittern. Doch Wieser sorgt mit seinem dritten Treffer vier Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Oder doch nicht? Fehr gelingt eine Minute vor der Sirene der Anschlusstreffer. Der ist am Ende aber nur Resultatkosmetik.
Die Tore 🎯
4. Minute: Noah Rod, 0:1.Genf kommt mit Tempo durch die Mittelzone. Vermin spielt die Scheibe quer zu Rod, der in der Mitte nur noch einzuschieben braucht.
18. Minute: Henrik Tömmernes, 0:2. Der Verteidiger trifft, wie er meist trifft. Aus der Distanz bezwingt Tömmernes HCD-Goalie Aeschlimann unter der Schulter durch.
30. Minute: Marc Wieser, 1:2.