Domenig: «Ob wir eine Versicherung haben, müssen wir abklären»
Nach dem Coronavirus-Fall im Tessin haben die Behörden, das Spiel von morgen Freitag zwischen dem HC Ambri-Piotta und den HC Davos zum Geisterspiel erklärt. Nach den zwei bestätigten Fällen in Graubünden will die Bündner Regierung am Donnerstagnachmittag über das weitere Vorgehen im Kanton Graubünden informieren.
Wie geht der HC Davos mit der aktuellen Situation rund um das Coronavirus um? RSO-Reporter Martin Deplazes hat mit HCD-Präsident Gaudenz Domenig gesprochen.
Herr Domenig, wie hat der HC Davos die Massnahme «Geisterspiel in Ambri» aufgenommen?
Gaudenz Domenig: Klar ist, dass wir uns an das Gesetz und die Vorgaben der Regierung zu halten haben. Da können wir nicht gross mitdiskutieren. Und wir wollen natürlich niemanden einem unnötigen Krankheitsrisiko aussetzen. Als vorläufige Massnahmen blieb den Behörden wohl gar keine andere Wahl. Jetzt gehen wir ins Tessin und spielen diesen Match ganz normal und schauen dann, was bei unserem Spiel am Samstag passiert (Anm. d. Red.: Die Bündner Regierung informiert am Donnerstag ab 15.30 Uhr über mögliche Massnahmen im Kanton Graubünden).
Wie wird das Thema Coronavirus im HC Davos diskutiert?
Soweit ich das beurteilen kann, wird es bei uns nicht anders als in der gesamten Bevölkerung diskutiert. Niemand schiebt Panik. Wir haben natürlich Desinfektionsmittel bereitgestellt und zum sauberen und sorgfältigen Händewaschen angehalten. Da offenbar 80 Prozent der Ansteckungen über die Hand erfolgen, ist das eine sinnvolle Massnahme.