Der neue HCD-Verteidiger Sund im Portrait
Man konnte sich schon wundern, ob der Verpflichtung eines neuen Ausländers. Gerade in dieser laufenden «Corona-Saison», in der man auf Bundesgelder angewiesen sein soll, um finanziell über die Runden zu kommen – auch der HCD. Erst recht darf man sich wundern, wenn man weiss, dass es in dieser Saison keinen Absteiger geben wird. Für das schlimmste Szenario hat die Liga also vorgesorgt. Das Geld hätte sich der HCD auch sparen können. Das ist eine Sicht der Dinge.
Die Andere Sicht: Die vielen Ausfälle, gerade in der Verteidigung, machten es schlicht nötig, einen neuen starken Verteidiger zu verpflichten. Einer, der auch das Spiel gestalten kann. Einer, der insbesondere den Marathonspieler Magnus Nygren, der im Schnitt über 26 Minuten auf dem Eis steht, entlasten kann. Und dann kommt hinzu, dass der HCD mit der Ausleihe von Dario Meyer zum EHC Kloten einen Teil des Lohnes vom Finnen Tony Sund bezahlen kann.
Tony Sund: der Passeur
Gross war die Verwunderung überdies auch, weil der neue Ausländer, der die Verteidigung entlasten soll, schon mehrere Spiele als überzähliger Ausländer auf der Tribüne zu sitzen hatte. Heute Dienstag soll sich dies endlich ändern. Wie der HC Davos auf Anfrage mitteilte, sollte Sund für das Spiel am Dienstagabend zum ersten Mal im Line-Up stehen.
TV Südostschweiz hat den Finnen im Training getroffen und ihn über seine Ankunft befragt: