Davos zeigt eine eindrückliche Reaktion
Davos hat auf die Niederlage gegen die Rapperswil-Jona Lakers vom Vorabend reagiert. Und wie. Gleich mit 8:0 schickten sie Leader Biel am Samstagabend aus dem heimischen Stadion ins Berner Seeland zurück.
Mit dem Sieg gelingt dem Team von Trainer Christian Wohlwend der Anschluss ans Top-Trio der Tabelle. Und Biel gibt die Ranglistenführung an Fribourg-Gottéron ab. Doch der Reihe nach.
Magnus Nygren und Raphael Prassl jeweils im Powerplay erzielten in der achten respektive 14. Spielminute die wegweisende Führung für die Gastgeber. Im Mitteldrittel erhöhten Dennis Rasmussen (24.) und Julian Schmutz (25.) vorentscheidend.
Die weiteren Tore durch Thomas Wellinger (46.), Alex Simic (50. in Überzahl), Andres Ambühl (55. in Unterzahl) und Valentin Nussbauer (19 Sekunden vor Spielende in Überzahl) waren für die 4447 Zuschauer Zugabe.
Alles zum Schweizer Rekordmeister
Das 8:0 ist neben dem 9:3 zwischen den SCL Tigers und Ajoie, dem 4:10 zwischen Genf-Servette und Ambri-Piotta sowie dem 8:1 zwischen Bern und den SCL Tigers das höchste Resultat der bisherigen Meisterschaft. Am 4. Oktober 2014 hatten sich die Bündner beim bislang höchsten Triumph gegen Biel mit 7:0 durchgesetzt.
Sandro Aeschlimann löste bei Davos im Vergleich zur Vorabend-Niederlage Gilles Senn zwischen den Pfosten ab. Aeschlimann überzeugte und besass massgeblichen Anteil daran, dass die lange ebenbürtigen Bieler nach zwei Dritteln hoffnungslos zurücklagen. Aeschlimann benötigte 32 Paraden für seinen Shutout. Das unterlegene Biel musste aus Verletzungsgründen einmal mehr in dieser Saison nur mit zwei Ausländern agieren.