Davos verliert auch in Zürich
Der HC Davos, der von den ersten vier Meisterschaftspartien in dieser Saison nur eine gewinnen konnte, gegen die ZSC Lions, die zuletzt drei Niederlagen hinnehmen mussten und dabei 19 Gegentore kassierten – das ist schon fast ein bisschen Krisenduell. Schnell ist klar: Die Zürcher wollen sich für die Pleiten gegen Zug (2) und Ambri rehabilitieren. Mit dem ersten Angriff fällt das 1:0, fünf Minuten später heissts bereits 2:0. Der HCD erholt sich, bliebt aber offensiv harmlos – auch als er im Mitteldrittel über eine Minute mit zwei Mann mehr spielen darf. In der Folge ziehen die Zürcher davon. Dass es am Ende keine Klatsche wird, haben die Davoser primär dem Nachlassen der Lions zu verdanken. Wirklich an die Wende glaubten sie aber auch nach dem zwischenzeitlichen 2:4 und dem 3:5 nicht.
Die Tore 🎯
1. Minute: Chris Baltisberger, 0:1. Horror-Start für den HCD. Gerade einmal 21 Sekunden brauchen die Lions für ihren ersten Treffer. Baltisberger geht im Slot vergessen und verwertet eine Pass von Roe.
6. Minute: Raphael Prassl, 0:2. Der Blitzstart der Lions ist perfekt. Raphael Prassl lenkt vor dem Tor einen Schuss von Verteidiger Phil Baltisberger ab.
26. Minute: Denis Hollenstein, 0:3. Der HCD bringt in über einer Minute doppelter Überzahl keine Scheibe aufs Tor. Die Strafe kommt prompt: Kaum sind die Lions wieder zu fünft auf dem Eis, entwischt Topskorer Hollenstein und trifft zum 3:0.
Der ZSC-Stürmer lässt Buchli und Egli einfach stehen und verwertet cool zum 4:0.