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Regionalsport

Davos trifft auf die Kellerkinder

Südostschweiz
23.11.2019, 04:30 Uhr
12.05.2026, 16:56 Uhr

Acht Siege resultierten für den HC Davos aus den vergangenen neun National-League-Spielen. Und nun trifft der Leader nach Verlustpunkten auch noch auf die elftplatzierten Rapperswil-Jona Lakers (Samstag, 19.45 Uhr) und auf das Tabellenschlusslicht HC Ambri-Piotta (Sonntag, 15.45 Uhr). 

Es ist klar, dass die Favoritenrolle in beiden Spielen dem Team von Trainer Christian Wohlwend zufällt. Gewonnen ist deshalb aber noch kein einziger der angestrebten sechs Punkte – dies betont auch Verteidiger Félicien Du Bois. «Es wäre der grösste Fehler, auf die Rangliste zu schauen. Natürlich wollen wir gewinnen. Aber uns wird nichts geschenkt. Wir müssen mögliche Punkte hart erarbeiten und in der Defensive sehr solid spielen», so Du Bois via «hcd.ch».

Nygren vor Comeback

Während die Davoser also bestrebt sind, die Komfortzone auf dem Eis nicht zu verlassen, zeichnet sich für Trainer Wohlwend in der Kaderzusammenstellung dennoch bald eine Luxussituation ab. Der schwedische Verteidiger Magnus Nygren steht nach überstandener Knieverletzung unmittelbar vor dem Comeback. Nicht ausgeschlossen, dass er bereits dieses Wochenende zum Einsatz kommt. Bereits seit mehreren Tagen ist der 29-Jährige wieder komplett ins Mannschaftstraining des HCD integriert.

Fortan muss Wohlwend bei der Mannschaftsaufstellung also mindestens einer der fünf Ausländer aussen vor lassen. Denn Otso Rantakari, der Nygren bislang hervorragend vertrat, wird mindestens bis zum Spengler Cup bei den Bündnern bleiben. Dann hat der HCD die Option, aus dem Vertrag mit dem Finnen auszusteigen. Eine Option, von der man aller Voraussicht nach keinen Gebrauch machen wird.

Wie Sportchef Raeto Raffainer gegenüber der Zeitung «Südostschweiz» erklärt hat, sei man aktuell daran, eine Finanzierungs-Lösung für einen fünften Ausländer zu finden. «Die Belastung im Januar und Februar wird enorm. Da wollen wir bereit sein, gewisse Ausfälle sofort kompensieren zu können. Ich bin froh, dass Otso Rantakari bei uns eingeschlagen hat», sagt Raffainer. (krt)

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