Davos gewinnt Torfestival in Genf
Das Spiel:
In Langnau warteten die Zuschauer am Dienstag 60 Minuten auf einen Treffer. In Genf geht es von Beginn an zur Sache. Vier Mal ertönt ersten Drittel die Torsirene, drei Treffer fallen innerhalb gerade einmal 133 Sekunden. Der HCD spielt offensiv schwungvoll, lässt hinten aber die nötige Cleverness vermissen. Auch als die Bündner im Mittelabschnitt zum dritten Mal vorlegen, hält die Führung nur wenige Augenblicke. Auf das 4:3 aus Davoser Sicht kann Servette dann nicht mehr reagieren, weil die Bündner im Powerplay gnadenlos zuschlagen und hinten mittlerweile einiges robuster stehen. Das Spiel der offenen Tore ist aber auch nach dem zwischenzeitlichen 6:3 nicht vorbei. Eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit gelingt dem Heimteam das 5:6. «Les Vernets» steht Kopf. Den Zuschauern gefällts. Den Trainer wohl weniger. Christian Wohlwend wird die lange Heimreise trotzdem zufrieden antreten. Das 6:5 ist gleichbedeutend mit dem dritten Sieg der Davoser in Serie.
Die Tore:
6. Minute, 0:1: Mattias Tedenby schleicht sich im Rücken der Genfer Verteidiger vors Tor, wo er von Samuel Guerra freigespielt wird. Der Schwede trifft im fünften Spiel zum dritten Mal.
13. Minute, 1:1: Eine Sekunde vor dem Ablauf einer Strafe gegen HCD-Verteidiger Otso Rantakari gleicht Roger Karrer für Servette aus. Im Slot lenkt er eine Hereingabe von Tim Bozon entscheidend ab.
14. Minute, 1:2: Aaron Palushaj erkämpft sich die Scheibe mit viel Einsatz hinter dem gegnerischen Tor, passt zur Mitte, wo erneut Tedenby genau richtig steht.
15. Minute, 2:2: Kein Davoser fühlt sich im Slot für Roger Karrer zuständig. Der erneute Ausgleich – 33 Sekunden nach der zweiten HCD-Führung.