Davos bindet Aeschlimann langfristig
Der HC Davos setzt auf der wichtigsten Position in der Mannschaft auf Kontinuität. Torhüter Sandro Aeschlimann verlängert seinen Vertrag vorzeitig um vier Jahre bis zur Saison 2026/27.
Aeschlimann hat seit seinem Wechsel vom EV Zug ins Landwassertal 2019 eine grosse Entwicklung durchgemacht. In dieser Saison ist der Emmentaler der beste Torhüter der Liga, hat die beste Fangquote und am wenigsten Gegentreffer aller regelmässig eingesetzten Torhüter erhalten. Im Video sagt er, wieso dass er sich für einen Verbleib in Davos entschieden hat.
Schlechte Erfahrungen mit langen Verträgen
Dass der HC Davos Aeschlimann gleich für solch eine lange Zeit an sich bindet, dürfte für die Bündner ein Gewinn sein. Jedoch hat der HCD auch schon schlechte Erfahrungen mit langen Verträgen gemacht. Robert Mayer kam 2020 ebenfalls mit einem Fünfjahresvertrag nach Davos. Da die Zusammenarbeit nicht funktionierte, wollten sich die beiden Parteien nach nur einem Jahr wieder trennen. Der HCD fand aufgrund des teuren Vertrags lange keinen Abnehmer. Erst als die Torhüter der SCL Tigers verletzt waren, fand sich für die Bündner eine temporäre Lösung. Auf die nächste Saison kehrt Mayer nun zu seinem alten Klub nach Genf zurück.
Bei Aeschlimann sind die Voraussetzungen aber anders. Er kennt den Klub und fühlt sich in Davos zu Hause. Das sei mit ein Grund gewesen, weshalb er gleich für vier Jahre verlängert hat.
Auch Mettler verlängert
Nicht nur Aeschlimann, sondern auch sein Trainer Peter Mettler bleibt weiter in Davos. Er verlängert seinen Vertrag um zwei Jahre. Der Schwyzer kam ebenfalls 2019 nach Davos und hat massgeblichen Anteil an der guten Entwicklung von Sandro Aeschlimann. Für Mettler stimmt auch das ganze Umfeld in Davos.