Aus dem Nichts: Rogentin fährt in der Abfahrt erstmals aufs Podest
Einmal mehr überzeugen die Schweizer Skirennfahrer in einer Abfahrt. Die Plätze 2 bis 5 sind allesamt von Schweizer Speedfahrern belegt. Dass Marco Odermatt mit Rang 2 seine Führung in der Abfahrtswertung ausbaut, ist keine Überraschung. Wer aber neben ihm auf dem Podest steht, schon. Es ist Stefan Rogentin, der 30-jährige Bündner aus der Lenzerheide.
Bislang konnte Rogentin in seiner Karriere «nur» im Super-G überzeugen. Schon viermal stand er auf dem Podest in der zweitschnellsten Disziplin, einmal gewann er gar. Nun gelingt ihm auch in der Abfahrt erstmals der Sprung aufs Podium. Hinter dem italienischen Sieger Dominik Paris und Teamkollege Odermatt holt Rogentin mit gut sechs Zehnteln Rückstand auf den Gewinner Rang 3. Dies kommt durchaus überraschend, denn vor dem Rennen im norwegischen Kvitfjell war seine Saisonbestleistung in der Abfahrt Platz 10.