«Büehli ist ein ‹Duracell Hase›»
Patrick Fischer (ehemaliger Teamkollege beim HCD, heute Trainer im Nationalteam)
«Fast meine ganze Karriere hat mich Büehli irgendwie begleitet. Ich mag mich noch gut daran erinnern, als ich ihn erstmals auf dem Eis sah. Ich war damals Captain beim HCD, er war 16 Jahre jung und Schüler am Sportgymnasium in Davos. Ich merkte sofort: Hoppla, das ist eine Granate. Seine technischen Qualitäten und seine läuferischen Fähigkeiten waren unübersehbar. Ein, zwei Jahre später stiess er in die erste Mannschaft. Büehli spielt mit einer hohen Intensität, hat einen unglaublichen Spielwitz und kann das Spiel extrem gut lesen. Er lässt sich kaum in ein Schema drängen, braucht seine Freiheiten, um sich entfalten zu können. Später mit dem EVZ gegen ihn zu spielen, war immer mühsam, weil er so flink war. Ich tat es trotzdem gerne, weil er mich stets herausforderte. Obwohl er auch austeilen kann – Büehli war immer ein sehr fairer, respektvoller Gegner. Ich mag ihn auch, weil wir beide sehr ähnlich ticken. Sein spitzbübisches Lächeln ist einzigartig, genauso seine Freude am Hockey, auch nach so vielen Jahren noch. Ich glaube, dieser Spass ist der Hauptschlüssel dafür, dass er mit 36 Jahren noch immer auf so hohem Niveau spielen kann – national und international. Ich bin froh, einen solchen Spieler im Nationalteam zu haben.»
Beat Forster (ehemaliger Mitbewohner in Davos, heute EHC Biel)
«Büehli ist ein ‹Duracell Hase›, unermüdlich, immer Vollgas. Mit zehn, elf Jahren begegneten wir uns erstmals in Regionalauswahlen, in Davos spielten wir zehn Jahre in der ersten Mannschaft. Gut mag ich mich noch an den ersten Meistertitel 2002 erinnern, als wir in Zürich den entscheidenden Sieg holten. Bei der Meisterfeier in Davos war Büehli einer der ersten, der am Boden lag (lacht). In der Saison 2004/05 wohnten wir gemeinsam in einer WG. Neben dem Eis war Büehli eher ein ruhiger Typ, aber er hat von Haus aus eine Rohkraft, die man ihm nicht zutrauen würde. Vielleicht hat er diese von seinem Vater (Schwinger, d. Red). Als Verteidiger ist es nicht einfach, gegen solche Spieler zu spielen. In den Zweikämpfen merkst du sofort, ob die Kraft von Natur aus vorhanden oder ob sie antrainiert ist. 1000 Spiele, das ist schon eine starke Marke. Eine Marke, die nur Ausnahmespieler erreichen. Ein solcher ist Büehli zweifellos.»