«Benefiz-Events sind unglaublich wichtig»
Diesmal zu Gunsten des Vereins Kinderherzforschung Schweiz. Romana Franceschini, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Vereins, erklärt, wie es zur Zusammenarbeit gekommen ist.
DZ: Romana Franceschini, wie sind Sie dazu gekommen, beim Verein Kinderherzforschung Schweiz mitzumachen?
Romana Franceschini: Ich habe meine Physio-Doktorarbeit zum Thema «Verletzungsprävention im Eishockey» verfasst und konnte dabei unter anderem mit dem HC Davos zusammenarbeiten. So kam ich auch in Kontakt mit den Verantwortlichen. Mein Sohn kam mit einem Herzfehler zur Welt und hatte schon innerhalb der ersten sechs Lebensmonate zwei schwere Eingriffe. Daraufhin habe ich beim Verein Kinderherzforschung zu arbeiten begonnen. Heute kümmere ich mich dort um die Anfragen bei Stiftungen, wenn wir Projekte lancieren und finanzieren müssen.
Wofür setzt sich der Verein konkret ein?
Wir betreiben unabhängige Forschungsarbeit und setzen uns für ein nationales Register betreffend Herzfehler und -erkrankungen für bis 18-Jährige ein. Ziel ist es, dank moderner Behandlungs- und Betreuungsmethoden die Sterblichkeit zu verringern sowie die Lebensqualität von betroffenen Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Das Geld liegt aber nicht auf der Strasse, und so müssen wir immer wieder neue Ideen lancieren und Anfragen starten, um alles finanzieren zu können.
Wie ist es zur Zusammenarbeit mit dem HCD gekommen?
Der HCD trägt ja schon seit einigen Jahren jeweils ein Meisterschaftsspiel pro Saison als Benefizpartie aus. Da Greenhope nur noch alle zwei Jahre unterstützt wird, habe ich die HCD-Verantwortlichen angefragt, und dann lag eines Tages die Zusage auf unserem Tisch. Mein Gatte war zudem als Physiotherapeut beim HCD tätig, und im Lauf der Zeit entstand die Idee, warum unser Verein nicht einmal die Hauptrolle bei einem Charity-Game spielen könnte. Auf diese Weise können wir auch unsere Bekanntheit steigern, was im Hinblick auf die positive Beantwortung der Stiftungen auf unsere Anfragen nur von Vorteil sein kann. Bisher ist es so, dass unsere Unterstützungsanträge oft nicht berücksichtigt werden.