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Englischer Raser mit 154 km/h unterwegs

Vom Freitag bis Sonntag hat die Kantonspolizei Graubünden Kontrollen an verschiedenen Orten durchgeführt. Insgesamt wurde bei elf Lenkern der Führerausweis entzogen.

Südostschweiz
Montag, 17. Juni 2019, 08:06 Uhr Elf Führerausweise eingezogen
Angehaltene Fahrzeuge bei der Geschwindigkeitskontrolle.
KANTONSPOLIZEI GRAUBüNDEN

In der Nacht auf Samstag hat die Kantonspolizei Graubünden auf der A13, Ausfahrt Landquart sowie auf dem Rastplatz Apfelwuhr in Fahrtrichtung Süden eine Grosskontrolle durchgeführt. Dabei wurde sie durch Polizisten verschiedener Polizeikorps, dem Grenzwachkorps sowie der Militärpolizei unterstützt.

Anlässlich dieser Kontrolle wurden 138 Lenker auf die Fahrfähigkeit geprüft. Dabei wurden drei als fahrunfähig beurteilt. Die Staatsanwaltschaft Graubünden verfügte bei zwei eine Blut- und Urinprobe. Der Führerausweis wurde bei ihnen abgenommen. Zusätzlich wurden mehrere Fahrzeuglenker zur Anzeige gebracht. Ein Fahrzeug musste wegen technischen Mängeln stillgelegt werden. Dies teilte die Kantonspolizei Graubünden am Sonntagabend mit.

Raser angehalten

Am Samstagvormittag wurde auf der Ofenbergstrasse in Zernez eine Geschwindigkeitskontrolle im Aussenortsbereich auf eine Gruppe Sportwagenfahrer durchgeführt. Dabei wurden zwei Geschwindigkeitswiderhandlungen zur Anzeige gebracht. Beide Widerhandlungen gelten als grobe Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz.

Ein 58-jähriger englischer Autolenker wurde mit einer Geschwindigkeit von 154 km/h netto vom Messgerät erfasst. Erlaubt sind an dieser Stelle 80 km/h. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Graubünden wurde das Sportauto sichergestellt. Ihm wurde der ausländische Führerausweis aberkannt und ausserdem musste er eine Kaution von 6000 Franken bezahlen.

Als Raser gilt, wer im konkreten Fall die Höchstgeschwindigkeit um netto 60 km/h und mehr überschreitet. An den beiden Örtlichkeiten gilt die allgemeine Höchstgeschwindigkeit ausserorts von 80 km/h. (so)

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