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Zwei schwere Bergunfälle im Glarnerland

Bei zwei Bergunfällen im Glarnerland ist eine Person schwer verletzt und eine getötet worden, wie die Kantonspolizei Glarus mitteilt.

Südostschweiz
Samstag, 08. Juni 2019, 22:13 Uhr Bergunglücke
Die Rega hatte im Kanton Glarus gleich zwei Einsätze.
ARCHIV

Am Samstagmittag erhielt die Kantonspolizei Glarus die Meldung, dass in Näfels ein Kletterer abgestürzt ist. Der Unfall ereignete sich am Kletterberg Brüggler im Schwändital. Laut einer Mitteilung der Polizei befand sich ein 39-jähriger Kletterer aus dem Kanton Luzern auf dem Vorstieg, als er aus noch ungeklärten Gründen ca. 30 Meter aus der Wand in das Sicherheitsseil stürzte.

Der Verunfallte wurde von der Rega schwer verletzt geborgen und in das Unispital Zürich geflogen. Der genaue Unfallhergang wird untersucht. Der Verunfallte befand sich am Samstagnachmittag in kritischem Zustand. Am Sonntag teilte die Kantonspolizei schliesslich  mit, dass der Kletterer seinen schweren Verletzungen erlegen sei.

Schwerer Wanderunfall am Obersee in Näfels

Bereits am Freitagabend erhielt die Kantonspolizei Glarus die Meldung, dass im Oberseegebiet eine 47-jährige Wanderin aus Frankreich vermisst wird. In der Folge wurde während der ganzen Nacht eine aufwändige Suchaktion durchgeführt.

Am frühen Samstagmorgen konnte die Vermisste schwer verletzt in einem Felsband nahe des Obersees aufgefunden werden. Die Abklärungen ergaben, dass die Frau mit drei weiteren Personen vom Obersee zum Rautispitz wandern wollte. Auf der Höhe der Grapplialp auf 1400 Metern kehrte die Frau um, während ihre Begleiter weiter Richtung Rauti aufstiegen.

Beim Abstieg geriet die Frau in unwegsames Gelände und stürzte bei einem Felsband nahe des Obersees ab. Bei der Suchaktion waren laut einer Mitteilung vom Samstag 25 Einsatzkräfte der Alpinen Rettung Glarnerland, Polizei und Rega im Einsatz. Die Verunfallte wurde in das Unispital Zürich geflogen. Sie befindet sich in kritischem Zustand. (so)

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