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Schlangen, Leguane, Pogona, Geckos und Spinnen beschlagnahmt

In Graubünden sind mehrere exotische Tiere beschlagnahmt worden. Nicht alle haben überlebt – und nicht alle werden überleben.

Südostschweiz
Freitag, 08. März 2019, 13:31 Uhr Exotische Tiere beschlagnahmt

Am Donnerstagnachmittag haben das Amt für Lebensmittelsicherheit und die Tiergesundheit in Graubünden in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei in Graubünden mehrere exotische Tiere beschlagnahmt. Der Eigentümer der Tiere wurde wegen Verstössen gegen das Tierschutzgesetz gemeldet.

Im Haus des Tierhalters haben die kantonalen Tierärzte, darunter ein Reptilspezialist, und die Kantonspolizei Graubünden heimische und wilde exotische Tiere gefunden, die sich aufgrund von Nahrungsmangel, Wasser und unzureichender Pflege in schlechtem Zustand befinden. Mit einem speziellen Fahrzeug mit speziellen Abteilen wurden die Tiere laut einer Mitteilung der Kantonspolizei vom Freitag  an einen sicheren Ort gebracht, wo sie von Tierärzten behandelt werden. Es ist nicht auszuschliessen, dass einzelne stark geschwächte Tiere eingeschläfert werden müssen. Drei Reptilien waren bereits tot.

16 Tierarten

Unter den beschlagnahmten Tieren befanden sich verschiedene Schlangenarten, Grünleguane, Bartagame, Geckos, Webspinnen, Katzen, ein Papagei, ein Kaninchen sowie Schildkröten. 24 Schildkröten befinden sich im Winterschlaf und werden durch die Behörden überwacht.

Dramatische Situation angetroffen

Anlässlich einer Abklärung wegen eines Hundebisses hatten die Behörden am Dienstag eine derart dramatische Situation angetroffen, dass sie die schärfste Massnahme, nämlich die Beschlagnahmung der an Leib und Leben bedrohten Tiere ergreifen mussten. (so)

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Von dieser schlechten Tierhaltung wussten bestimmt einige Leute. Leider nichts unternommen. Was studieren solche Menschen, welche keine Ahnung von der Art-gerechten Haltung haben?