USA, Emirate und Saudi-Arabien fordern Ende der Gewalt im Sudan
Die Sicherheit der Zivilbevölkerung müsse gewährleistet werden, hiess es weiter. «Der einzige Weg nach vorne ist die Rückkehr zu Verhandlungen, die die demokratischen Bestrebungen des sudanesischen Volkes unterstützen», erklärte Blinken nach Gesprächen mit seinen Amtskollegen. Die USA seien in engem Kontakt mit ihrer Botschaft in der sudanesischen Hauptstadt Khartum und US-Bürgern in der Region.
Hintergrund der Gewalt ist ein Machtkampf zwischen Sudans Machthaber General Abdel Fattah al-Burhan und seinem Stellvertreter Mohammed Hamdan Daglo, der Anführer einer einflussreichen paramilitärischen Gruppe ist. Der Konflikt wuchs sich am Samstag binnen weniger Stunden zu einer Staatskrise mit Gefechten zwischen Armee und Paramilitärs aus. Wer in Khartum aktuell die Oberhand hat, ist unklar. Einer sudanesischen Ärzte-Organisation zufolge gibt es bislang mindestens 56 zivile Todesopfer und Dutzende getötete Soldaten.