Ukraine: Kuleba fordert uneingeschränkte Waffenlieferungen
Entscheidungen müssten rechtzeitig getroffen werden und stark sein, sagte Kuleba. «Warum oder wie lange werden wir im Jahr 2024 noch über schwache Entscheidungen stolpern? Schwache Entscheidungen - mehr Krieg. Starke Entscheidungen - Ende des Krieges. Es ist ganz einfach.» Als «Weg hin zu starken Entscheidungen» bezeichnete Kuleba die in der Vorwoche bei einer Ukraine-Hilfskonferenz in Paris angestossene Diskussion.
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte nach dem Treffen den Einsatz von Bodentruppen in der Ukraine nicht ausgeschlossen. Andere westliche Staaten - darunter Deutschland - wiesen den Vorstoss zurück.
Unterstützung erhielt Kuleba von den Aussenministern von Estland, Lettland und Litauen, die sich dafür aussprachen, der Ukraine stärker und schneller zu helfen. «Um einen Sieg Russlands zu verhindern und endlich den Weg für den Sieg der Ukraine zu ebnen, können wir keine Form der Unterstützung ausschliessen», sagte Gastgeber Gabrielius Landsbergis. «Wir müssen rote Linien für Russland ziehen, nicht für uns selbst.»