USA wollen Ukraine mehr Luftabwehrsysteme zukommen lassen
Sullivan sagte dem Sender, die USA würden den Ukrainern keine Kampfflugzeuge zur Verfügung stellen, um eine direkte Konfrontation mit Russland zu vermeiden. Gleichzeitig setze man auf «andere Methoden», um die Ukrainer zu befähigen, den russischen Vormarsch zu bremsen und die ukrainischen Dörfer und Städte zu beschützen.
Die USA und die Nato-Verbündeten hätten ein funktionierendes System, den Ukrainern weiter «bedeutende Mengen Militärhilfen» und «Waffen für die Front» zukommen zu lassen, betonte Sullivan. Damit solle sichergestellt werden, dass der Krieg in der Ukraine für Russlands Präsidenten Wladimir Putin eine «strategische Niederlage» werde.
Sullivan nannte keine weiteren Einzelheiten zu den geplanten Lieferungen von Flugabwehrsystemen. Darunter könnten zum Beispiel infrarotgelenkte Flugabwehrraketen vom Typ Stinger fallen. Zudem gibt es dem Vernehmen nach Gespräche, der Ukraine russische Flugabwehrraketensysteme vom Typ S-300 zur Verfügung zu stellen, die noch in osteuropäischen Nato-Mitgliedstaaten vorhanden sein sollen.
Der jüngste russische Luftangriff im Westen der Ukraine nahe der polnischen Grenze sei aufgrund der Erkenntnisse von US-Regierung und Geheimdiensten nicht überraschend gewesen, sagte Sullivan. «Was das zeigt ist, dass Wladimir Putin von der Tatsache frustriert ist, dass seine Kräfte mit Blick auf grosse Städte wie Kiew nicht die Fortschritte machen, die er erwartet hatte», sagte Sullivan weiter. Jetzt weite er die Ziele aus, schlage um sich und wolle «in jedem Teil des Landes für Zerstörung sorgen», sagte er im CNN-Gespräch.