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Politik

Uno-Flüchtlingshilfe: Erderwärmung treibt Millionen in die Flucht

Die Uno-Flüchtlingshilfe prangert zum Jahreswechsel an, dass weltweit Millionen Menschen schon jetzt durch die fatalen Folgen der Erderhitzung zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen werden.
Agentur sda
28.12.2021, 02:56 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Viele Regionen litten unter lang anhaltenden Dürren, begrenzte Ressourcen wie Trinkwasser würden knapper, Unwetter nähmen zu, sagte Geschäftsführer Peter Ruhenstroth-Bauer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag).

Auch fordere der Klimawandel immer wieder Todesopfer. «Es handelt sich um eine Notsituation, die alle Kontinente und alle Regionen der Erde betrifft.» Die Uno-Flüchtlingshilfe, ein Förderverein, ist der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR).

Ruhenstroth-Bauer berichtete, dass das Uno-Flüchtlingshilfswerk weltweit bereits mehr als 84 Millionen Flüchtlinge zähle, unter ihnen schätzungsweise 51 Millionen Binnenvertriebene - das sei ein neuer trauriger Rekord. In der Summe sei 2021 ein unruhiges, ja beunruhigendes Jahr gewesen.

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