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Politik

Tausende Umweltschützer rufen in Belgrad «ökologischen Aufstand» aus

Agentur sda
10.04.2021, 20:32 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Der Vorsitzende der Organisation «Verteidigen wir die Flüsse der Balkans!», Aleksandar Jovanovic, sagte in seiner Ansprache: «Wir sagen Nein zu allen, die die Natur Serbiens vergiften.» Der Protest richtete sich auch gegen geplante Bergbauprojekte. So will der australische Konzern Rio Tinto bei Loznica in Westserbien Lithium abbauen. Umweltschützer befürchten dadurch eine Zerstörung der betroffenen Naturräume.

Den Medienberichten zufolge trug ein Teil der Kundgebungsteilnehmer trotz der Corona-Pandemie keine Gesichtsmaske. Umweltthemen spielen in Serbien und anderen Balkanländern zunehmend eine Rolle. Vor einem Jahr sorgten Smog und Luftverschmutzung in verschiedenen Grossstädten der Region für Schlagzeilen.

Viel Unmut erregt auch der Bau von Kleinkraftwerken an bislang naturbelassenen Gewässern. Den Umweltschützern zufolge ziehen diese Projekte schwere ökologische Schäden nach sich. Sie würden lediglich den Geschäftsinteressen lokaler politischer Eliten dienen, meinen sie.

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