Separatisten in Ukraine: Kämpfer aus Nahem Osten könnten anreisen
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte sich am Freitag angesichts einer angeblich hohen Zahl solcher Anträge für die Entsendung «Freiwilliger» zur Unterstützung der prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine ausgesprochen. Allein aus dem Nahen Osten hätten sich schon mehr als 16 000 Menschen gemeldet, die für die «Befreiungsbewegung» der selbst ernannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk kämpfen wollten, hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei dem Online-Treffen mit Putin behauptet.
Erwartet wird, dass etwa Männer aus Syrien, wo Russland Machthaber Baschar al-Assad unterstützt, sich an den Gefechten beteiligen könnten. Kämpfer aus dem Nahen Osten im Kriegsgebiet der Ukraine dürften im Westen Besorgnis auslösen. Befürchtet wird, dass sie unkontrolliert in die EU gelangen könnten.