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Politik

Selenskyj zu weiterem Frontbesuch im Süden der Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat offiziellen Angaben nach weitere Frontregionen im Süden des Landes besucht - Mykolajiw und Odessa. Auf einem am Samstag erschienenen Video in seinem Telegram-Kanal ist zu sehen, wie Selenskyj Ruinen in der Stadt Mykolajiw in Augenschein nimmt und nach einer Lagebesprechung Orden verteilt.
Agentur sda
18.06.2022, 20:06 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

Er habe an einem Treffen zu wichtigen Themen in der Region teilgenommen. «Wir haben den Zustand der Wirtschaft, die Wiederherstellung der Wasserversorgung und die Situation in der Landwirtschaft besprochen. Besonderes Augenmerk wurde auf Bedrohungen von Land und Meer gelegt», heisst es in der Beschreibung des Videos.

Unter anderem ist zu sehen, wie Selenskyj den Militärgouverneur des Gebiets Mykolajiw, Witali Kim, und den Bürgermeister Olexander Senkewitsch mit Orden auszeichnet. Kurz nach Kriegsbeginn hatten russische Truppen bei Cherson den Fluss Dnipro überschritten. In der Zeit schien auch das benachbarte Mykolajiw kurz vor dem Fall. Doch die ukrainischen Truppen konnten den russischen Vormarsch stoppen und teilweise sogar zurückdrängen. Derzeit laufen die Kämpfe entlang der Gebietsgrenzen zwischen Cherson und Mykolajiw.

Später am Tag besuchte Selenskyj eine Stellung der Nationalgarde im Gebiet Odessa und die Schwarzmeer-Hafenstadt selbst. Der wichtigste Hafen der Ukraine ist durch Russland blockiert. Die Stadt ist aus der Ferne beschossen worden. Ukrainische Truppen halten sich bereit, um eine mögliche russische Landeoperation an der Küste abzuwehren.

Es ist nicht der erste Frontbesuch Selenskyjs. Der ukrainische Präsident hatte in der Vergangenheit bereits den Osten des Landes besucht. Dabei war er in Charkiw, Saporischschja und im Donbass-Gebiet aufgetaucht. Auf der Gegenseite hat Russlands Präsident Wladimir Putin erst einen öffentlichen Auftritt mit Soldaten absolviert - als er Verletzte in einem Moskauer Krankenhaus besuchte.

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