Papst bemängelt an Pfingsten: Wir sind «betäubt von Gleichgültigkeit»
Nach dem Gebet Regina Caeli vor Gläubigen auf dem Petersplatz bat der Papst die Gottesmutter Maria um Frieden «für die vielen Völker auf der ganzen Welt, vor allem in der gemarterten Ukraine». Zudem appellierte er an die Machthaber in Myanmar, nach dem Zyklon «Mocha» internationale Hilfe zu den Menschen zu lassen.
Franziskus hatte noch am Freitag wegen Fiebers seine Audienzen abgesagt. Am Wochenende wirkte er aber wieder fit. Am Samstag fuhr er für ein Interview in ein Fernsehstudio der öffentlich-rechtlichen Rai. Nach Angaben des Vatikans war dies das erste Mal, dass ein Papst für eine Sendung ein TV-Studio betrat. Das Interview war eigentlich bereits für März geplant gewesen, wurde dann aber abgesagt, weil der 86-jährige Franziskus mit einer Bronchitis ins Krankenhaus musste.
In der Relgions-Sendung «A Sua Immagine» (Als sein Abbild) sprach der Pontifex Medienberichten zufolge nun vor allem über den Frieden, mit dem man anders als mit Krieg immer gewinne. Das Interview soll am 4. Juni ausgestrahlt werden.