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Schweiz & Welt

Die Glarner Regierung will die Landsgemeinde künftig live übertragen 

Marco Häusler (mar)
25.01.2023, 11:31 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Auf dem Internetportal zur Glarner Landsgemeinde sind zahlreiche Informationen zur Landsgemeinde und zu den Geschäften verfügbar, die den stimmberechtigten Glarnerinnen und Glarnern vorgelegt werden. Die Website wird jeweils vor, während und nach der Landsgemeinde aktualisiert.

Nun soll dieser Web-Auftritt überarbeitet werden, wie der Regierungsrat am Mittwoch mitteilt. Für diese Arbeiten stimme er einem Nachtragskredit von 49'500 Franken zu.

Der Newsticker bleibt

«Im Rahmen des angestrebten Digitalisierungsschubs im Kanton Glarus soll das Informationsangebot rund um die Landsgemeinde modernisiert und an die heutigen technischen Möglichkeiten angepasst werden», heisst es in der Mitteilung. Dabei gehe es um die Informationen zu den einzelnen Traktanden im Vorfeld, um die Live-Berichterstattung und um die Archivfunktion.

Das Landsgemeindeportal soll ausgebaut werden. Es sei vor über zehn Jahren letztmals grundlegend überarbeitet worden. Laut Rückmeldungen werde bestätigt, dass in der Benutzerfreundlichkeit ein Manko bestehe.

Live wird die Landsgemeinde im Fernsehen in voller Länge jeweils von TV Südostschweiz übertragen. Künftig soll man sie auch in Internet «in Bild und Ton live» auf dem Landsgemeindeportal mitverfolgen können, wie in der Mitteilung weiter steht. Das Portal soll laut dieser zudem von der Kantonsverwaltung selbst bewirtschaftet werden. Und trotz der Live-Übetragung werden die Abstimmungsresultate auch weiterhin in einem Newsticker kommuniziert.    

«Tipps für Interessierte»

Überarbeitet werden sollen weiter die Abstimmungsunterlagen, das gedruckte Landsgemeindememorial. Das sei aber nicht im Nachtragskredit enthalten: «Eine Arbeitsgruppe prüft verschiedene Formate sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form.»

Als «Tipp für Interessierte» wird weiter auf das derzeitige Landsgemeindeportal selbst verwiesen, auf dem man sich die Landsgemeinden bis zurück in das Jahr 1956 im Audioarchiv anhören kann. Im Archivverzeichnis des Landesarchivs liessen sich zudem zahlreiche Trouvaillen wie Fotos, Filme und Dokumente finden. (mitg/mar)       

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