Belarus erwartet neu entwickelte russische Raketen
Mit Kremlchef Wladimir Putin sei vereinbart, dass die neue Rakete noch vor ihrer ersten Stationierung in Russland nach Belarus geliefert werde, behauptete er. Eine Bestätigung für seine Angaben aus Moskau gab es zunächst nicht.
Russland hatte im vergangenen November die ukrainische Stadt Dnipro mit der angeblich neu entwickelten Mittelstreckenrakete mit dem Codenamen Oreschnik (Haselstrauch) beschossen. Putin drohte damit, dass die Hyperschallrakete auch Ziele in Westeuropa treffen könne. Die Waffe kann nach Einschätzung westlicher Experten nuklear bestückt werden. Putin betonte eher, dass sie starke konventionelle Sprengköpfe transportieren könne.
Lukaschenko: Nicht so schrecklich wie eine Atomrakete
Auch Lukaschenko sprach von einer konventionellen Waffe: Oreschnik sei eine schreckliche Waffe, «aber nicht so eine», sagte er. Belarus wolle vorläufig eins dieser Systeme zum Schutz vor neuen US-Mittelstreckenraketen in Europa. Als möglichen Stationierungsort nannte er die Ostgrenze von Belarus dicht bei Smolensk in Russland.