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Regierung sichert Kantonsspital drei Millionen Franken zu

Für eine eigene Arzneimittelherstellung am Kantonsspital Graubünden spricht die Regierung einen Investitionsbeitrag von drei Millionen Franken.

Südostschweiz
01.06.23 - 16:33 Uhr
Politik
Pharmazeutische Produktionsstätte: Künftig soll das Personal des Kantonsspitals Chur mit hauseigenen produzierten Arzneimitteln arbeiten können.
Pharmazeutische Produktionsstätte: Künftig soll das Personal des Kantonsspitals Chur mit hauseigenen produzierten Arzneimitteln arbeiten können.
Pressebild

«Versorgungsengpässe mit Medikamenten nehmen weltweit zu, auch in der Schweiz», heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden. Deshalb sei das Kantonsspital (KSGR) mit Kinderklinik und Onkologie darauf angewiesen, nicht mehr erhältliche Medikamente beziehungsweise individuelle Dosierungen zeitnah in der geforderten Qualität herstellen zu können.

Diesbezüglich sichert die Regierung dem KSGR für eine eigene pharmazeutische Produktionsstätte im Neubau H2 einen Investitionsbeitrag in einer Höhe von drei Millionen Franken zu, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Dennoch erfolge die Zusicherung und Auszahlung unter Vorbehalt der Kreditgenehmigung durch den Grossen Rat. Die Gesamtkosten für den Neubau der entsprechenden Räume belaufen sich auf rund 4,9 Millionen Franken. (red)

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