Zum Hauptinhalt springen
Politik

Keine Strafe für Labour-Chef wegen angeblichen Lockdown-Verstosses

Der Vorsitzende der britischen Labour-Partei, Keir Starmer, erhält keinen Strafbefehl wegen eines angeblichen Lockdown-Verstosses. Das teilte die Polizei in der nordenglischen Stadt Durham am Freitag mit.
Agentur sda
08.07.2022, 15:14 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Starmer und seine Stellvertreterin Angela Rayner, die ebenfalls bei der fraglichen Zusammenkunft war, hatten angekündigt zurückzutreten, sollten sie einen Strafbefehl erhalten. Der scheidende konservative Premierminister Boris Johnson regierte hingegen trotz eines Strafbefehls weiter.

Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem ein Video an die Öffentlichkeit gelangt war, in dem Starmer mit einer Flasche Bier in einem Wahlkampfbüro mit Kollegen zu sehen war. Der Fall wurde von den Medien daher auch als «Beergate» bezeichnet. Der Vorfall spielte sich im April 2021 ab, kurz vor einer Nachwahl im Bezirk Hartlepool.

Starmer hatte stets beteuert, er habe während der Arbeit mit Kollegen gegessen und getrunken. Die Polizei folgte dieser Argumentation und beendete die Ermittlungen ohne Konsequenzen für die Beteiligten. Es sei nicht gegen die Corona-Regeln verstossen worden, hiess es in der Mitteilung der Durham Constabulary.

Keine Strafe für Labour-Chef wegen angeblichen Lockdown-Verstosses | Südostschweiz