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Politik

In der dritten Session den ersten Auftrag eingereicht

Am Mittwoch endete die Februarsession im Grossen Rat. Insgesamt wurden neun Aufträge und zehn Anfragen eingereicht. Darunter auch ein Auftrag zum Gastwirtschaftsgesetz, welches der erste, eingereichte Auftrag des jungen CVP Grossratsstellvertreters Fabian Collenberg ist.
15.02.2019, 04:30 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Fabian Collenberg ist Grossratsstellvertreter der CVP und hat mit der Februarsession seine dritte Session hinter sich. Bereits vor einem Jahr hat der 27-Jährige zwei Sessionen miterleben dürfen. Doch in der letzten Session hat Collenberg seinen ersten Auftrag eingereicht. Dabei geht es um das Gastwirtschaftsgesetz, genauer um das Bewilligungsverfahren für Vereine, die eine Veranstaltung organisieren wollen. Diese sollen, wenn sie kleine Anlässe organisieren, von der Bewilligungspflicht für den Kleinhandel mit gebrannten Wassern befreit werden.«Vereine machen meist viel für die Kultur. Da müssen wir meiner Meinung nach, nicht noch mehr Hürden schaffen», so Collenberg. Der Kanton solle die Vereine unterstützen und ihnen entgegenkommen, sodass sie auch in Zukunft viele Veranstaltungen organisieren können und somit die Kultur gefördert werde.

«Ich hatte Unterstützung»

Da dies Collenbergs erster Auftrag war, habe er sehr im Austausch mit den Kollegen der Jungen CVP gestanden. «Im Speziellen habe ich mich mit Grossrat Reto Crameri ausgetauscht, der mich sehr unterstützt hat», so Collenberg. Dafür sei er sehr dankbar.

Gestern habe ich meinen ersten Auftrag im Grossen Rat eingereicht. Ich danke der @CVP_GR , @CrameriReto, @BrunoldKevin für die Unterstützung. pic.twitter.com/HyQTY2b8YK

— Fabian Collenberg (@FCollenberg) 13. Februar 2019

Es habe nicht viel Mut gebraucht, den Auftrag einzureichen. Es sei eine gute Sache und Collenberg sei überzeugt davon, dass die Diskussion, wie die Vereine gestärkt und gefördert werden können, geführt werden müsse. Der Auftrag sei auch ein Anstoss, diese Diskussion zu führen.

Auch ein persönliches Anliegen

Das Vereinswesen ist Collenberg im Allgemeinen ein wichtiges Anliegen, da er selber in einigen Vereinen Mitglied oder sogar Vorstandsmitglied ist. «Ich finde, dass die Vereine für den Kanton Graubünden sehr wichtig sind, vor allem in Randgebieten». Vereine seien für das Zusammenleben von grosser Bedeutung und sollen gefördert werden. «Ich selber durfte schon mehrere Veranstaltungen mitorganisieren. Als ich die Gesuche einreichen musste, habe ich mich immer gefragt, was das wirklich bringt.» Denn die Bewilligungen hätten er und andere Kollegen immer bekommen.

Grossrat könnte ein Ziel sein

Im Moment ist Collenberg Grossratsstellvertreter und das gefalle ihm sehr gut. Langfristig könne er sich aber auch vorstellen, als Grossrat zu kandidieren. Es wäre sicherlich spannend, die CVP im Grossen Rat zu vertreten, schliesst er ab, «das würde mir gefallen».

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