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Politik

IKRK fordert dringend ein humanitäres Abkommen

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat am Sonntag angesichts der schwierigen Lage der Zivilbevölkerung in Mariupol dringend ein humanitäres Abkommen gefordert. Den hunderttausenden in Mariupol eingeschlossenen Menschen laufe die Zeit davon.
Agentur sda
13.03.2022, 23:24 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Seit Tagen durchlebten die Menschen in der Stadt einen wahrhaften Albtraum, teilte das IKRK am Sonntag via Twitter mit. Die Menschen in Mariupol könnten nicht länger durchhalten. Ihnen müsse unverzüglich geholfen werden. In der Stadt fehle es an allem. Lebensnotwendige Dinge seien kaum mehr vorhanden.

«Menschen aus allen Altersgruppen sind in ungeheizten Kellern untergebracht», so das IKRK weiter. Die Temperaturen in Mariupol seien eisig. Die Menschen seien verängstigt und traumatisiert. Immer mehr Menschen würden krank.

Täglich riskierten Menschen ihr Leben, während sie draussen verzweifelt versuchten, Nahrung und Wasser zu finden. «Gleiches gilt für unsere Teams», so das IKRK. «Jetzt ist ein konkretes, präzises und umsetzbares Abkommen erforderlich», stellt das IKRK fest.