Ex-Vize Pence nach Durchsuchung: Angriffe gegen FBI müssen aufhören
Er sei zutiefst beunruhigt gewesen, als er von der Durchsuchung erfahren habe, sagte Pence weiter. Justizminister Merrick Garland habe bisher nicht «annähernd genug» Aufklärungsarbeit geleistet. «Ich möchte auch meine republikanischen Kollegen daran erinnern, dass wir den Justizminister für die von ihm getroffene Entscheidung zur Rechenschaft ziehen können, ohne die Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden beim FBI anzugreifen», sagte Pence weiter. Der Sender CNN hatte am Wochenende berichtet, seit dem Einsatz in Florida untersuche das FBI eine «nie dagewesene» Anzahl an Drohungen gegen Mitarbeiter und Eigentum der Bundespolizei.
Das FBI hatte bei der Durchsuchung von Trumps Anwesen im US-Bundesstaat Florida unter anderem als streng geheim eingestufte Dokumenten-Sätze gefunden und beschlagnahmt. Pence hatte sich zuletzt von Trump distanziert - war ihm nach der Durchsuchung aber beigesprungen. Dem streng religiösen Republikaner werden Ambitionen für eine Kandidatur als Präsidentschaftskandidat 2024 nachgesagt. Zu einer möglichen Zeugenaussage vor dem Untersuchungsausschuss zum Sturm auf das Kapitol sagte Pence: «Wenn es eine Einladung zur Teilnahme geben würde, würde ich es in Betracht ziehen.»