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Politik

Der Churer Kinokomplex wird zum Gerichtsfall

Dem Grosskino in Chur West droht Ungemach. Eine Anwohnergruppe ficht die Baubewilligung vor Verwaltungsgericht an - und nötigenfalls später auch vor Bundesverwaltungsgericht.
05.09.2017, 05:00 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Nach dem Arealplan Chur West sind nun auch die Pläne des Grosskinos ins Stocken geraten. Dies, weil eine Gruppe von Anwohnern entlang der Raschärenstrasse die von der Stadt Chur erteilte Baubewilligung nun vor Verwaltungsgericht anficht. Zuvor hatte dieselbe Gruppierung schon bei der Stadt Einsprache gegen das Grossprojekt der Domenig Architekten AG gemacht.

Einer der Einsprecher, der aber anonym bleiben möchte, sagte gegenüber der Zeitung «Südostschweiz»: «Es braucht hier kein Kino! Wir wollen nachts nicht noch mehr Lärm und Dreck. Die Wohnqualität nimmt dadurch ab.» Wenn nötig, werde man das Urteil sogar ans Bundesverwaltungsgericht weiterziehen.

Eine, die seit Bekanntgabe der Grosskino-Pläne im Dezember 2015 versucht, das Projekt zu bekämpfen, ist Rita Kalberer. Die Geschäftsführerin der Kino Chur AG fürchtet um ihre Innenstadtkinos – Apollo und Kinocenter. Und vor allem um das Wohl der Churer Innenstadt, wie sie betont.

Was Rita Kalberer mit der aktuellen Debatte zu tun hat, lest Ihr hier:

Initiative als Rettungsanker

Der Churer Kinokomplex wird zum Gerichtsfall | Südostschweiz