Der Bau des Citycenters wird weiter verzögert
Lange Gesichter bei der Citycenter Rapperswil AG: Gegen den Bau eines Parkplatzes an der Neuen Jonastrasse und an der Merkurstrasse sind Einsprachen eingegangen. Ohne die Erstellung dieser öffentlichen Parkplätze kann der Bau des Citycenters nicht in Angriff genommen werden.
Dementsprechend gross ist der Ärger bei den Bauherren: «Wegen diesen Einsprachen wird unser Projekt weiter verzögert. Die Einsprecher ziehen alle Register, um das Projekt zu verhindern. Sie befürchten Mehrverkehr wegen der Änderung des Parklatzregimes. Dabei gibt es keinen einzigen zusätzlichen Parkplatz», sagt Fabian Villiger von der Citycenter Rapperswil AG. Diese plant mit dem Projekt eines der grössten und teuersten Bauvorhaben in Rapperswil-Jona. Die Überbauung soll sich auf einer Fläche von 8500 Quadratmetern im Herzen der Rosenstadt in der Nähe des Manor-Parkhauses erstrecken. Bis zu 140 Millionen Franken soll das Projekt kosten.
Widerstand gegen Häuser-Abriss
Der öffentliche Parkplatz sei wichtig für den Bauablauf und die Stadt Rapperswil-Jona, sagt derweil Bauchef Thomas Furrer. Dies, weil er als Zwischennutzung die Parkplätze der Manor-Tiefgarage, die mit dem Bau des Citycenters erweitert und saniert wird, oberirdisch ersetzen soll. «Es gibt keine andere mögliche Fläche für Ersatzparkplätze», betont Furrer.
Mit den neuerlichen Einsprachen rückt der Start der Bauarbeiten in weite Ferne.
In diesem Sinne könnten diese Einsprachen das Projekt Citycenter weiter grundlegend verzögern. Hinzu kommen Einsprachen gegen den Abriss bestehender Häuser, die Platz machen sollen für die Überbauung. Überdies sind Einsprachen gegen den Überbauungsplan hängig, über die das St. Galler Baudepartement entscheiden muss.
Ursprünglich hätten die Bauarbeiten für das Citycenter anfangs 2018 aufgenommen werden sollen und wurden dann auf Ende 2020 verschoben. Mit den neuerlichen Einsprachen rückt der Start der Bauarbeiten in weite Ferne.