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Panorama

Walter Tresch ist tot: Was ist zur Todesursache bekannt?

Der frühere Schweizer Skirennfahrer Walter Tresch ist im Alter von 78 Jahren gestorben.
David Hahn

Walter Tresch ist am Samstag im Alter von 78 Jahren gestorben. Der einstige Spitzenfahrer zählte zu den besten alpinen Kombinierern seiner Generation und prägte über Jahre den Schweizer Skisport.

Was zur Todesursache von Walter Tresch bekannt ist

Eine genaue Todesursache wurde nicht bekannt gegeben. Tresch war den vorliegenden Angaben zufolge seit längerer Zeit krank. Wie sein Sohn Harry Tresch gegenüber Keystone-SDA bestätigte, schlief der 78-Jährige zu Hause im Beisein seiner Familie friedlich ein. Weitere Angaben zu seiner Erkrankung liegen nicht vor. Tresch hinterlässt seine Frau Rita, vier Kinder und sechs Grosskinder.

Vier Weltcupsiege und Erfolge in Kitzbühel und Wengen

Tresch machte sich vor allem als vielseitiger Skirennfahrer einen Namen. Viermal gewann er im Weltcup, dreimal davon in der Kombination. Zu seinen grössten Erfolgen gehörten Siege bei den traditionsreichen Wettkämpfen in Kitzbühel und Wengen.

Seinen ersten Weltcupsieg feierte er im Januar 1971 in St. Moritz. Dort wurde die wegen Schneemangels ausgefallene Lauberhorn-Abfahrt nachgeholt. Mit Startnummer 39 setzte sich Tresch durch und verwies Bernhard Russi mit acht Hundertstelsekunden Vorsprung auf den zweiten Platz.

Auch in den drei damaligen Einzeldisziplinen schaffte es Tresch jeweils aufs Podest. Bei den Winterspielen 1972 in Sapporo gewann Tresch in der gleichzeitig ausgetragenen WM-Kombination Silber. Als olympische Medaille zählte dieser Erfolg nicht, da die Kombination damals nicht zum Olympia-Programm gehörte.

Dem Skisport auch nach der Karriere treu geblieben

Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Tresch in der Skiwelt tätig. Er war Teilhaber bei Völkl und gehörte während rund drei Jahrzehnten dem Management des Unternehmens an. Zuvor hatte er auch Rennen auf der damaligen nordamerikanischen Profi-Tour bestritten.

Seine letzten Lebensjahre verbrachte Tresch in Lenz im Kanton Graubünden. Gemeinsam mit seiner Frau Rita war er 13 Jahre zuvor von Attinghausen dorthin gezogen. In seiner Freizeit spielte er leidenschaftlich Golf.