Unwetter in Griechenland: Diese Orte auf Rhodos sind besonders betroffen
Heftige Unwetter haben am Montag, 2. November, mehrere Regionen Griechenlands getroffen. Besonders auf der Ferieninsel Rhodos verursachte der Starkregen Überschwemmungen. In der Nacht erhielten Einheimische und Gäste eine Warnung über das Notfallsystem 112. Die Behörden riefen dazu auf, Fahrten auf das Nötigste zu beschränken. Das berichtet der öffentlich-rechtliche Sender ERT.
Rhodos: Vor allem Archangelos und Afandou getroffen
Die grössten Probleme meldet ERT aus den Gemeindebezirken Archangelos und Afandou. In Archangelos verwandelten sich Strassen in reissende Wasserläufe. Fahrzeuge wurden mitgerissen, Häuser und Geschäfte überflutet. Einsatzkräfte mussten Menschen aus gefährlichen Situationen befreien.
Laut der griechischen Zeitung «Kathimerini» gab es zudem Verkehrsunterbrechungen an einzelnen Stellen in den Gebieten Kolymbia, Kalathos und Archangelos. Auch aus Dörfern im Süden der Insel wurden Überschwemmungen gemeldet. Die Angaben betreffen einzelne Orte und Strassenabschnitte, nicht eine vollständige Sperrung der Insel.
Die Gemeinde Rhodos bestätigte für Montag vorsorgliche Schulschliessungen in den Bezirken Archangelos, Afandou und Süd-Rhodos.
Auch Samos betroffen – weitere Gewitter möglich
Auf Samos verursachte ein übergetretener Bach in Überschwemmungen. Wasser drang in Wohnhäuser und weitere Gebäude ein. Nach Angaben von ERT waren Feuerwehrkräfte mit dem Auspumpen überfluteter Räume beschäftigt.