Waldbrände in der Türkei aktuell: Karte zeigt betroffene Regionen
Mehrere Waldbrände beschäftigen die Einsatzkräfte im Süden der Türkei. Besonders angespannt ist die Lage in der Provinz Antalya, wo Feuer Waldgebiete und landwirtschaftliche Flächen erfasst haben. Auch in der Provinz Adana brennt es.
Karte: Aktuelle Waldbrände in der Türkei
Die Karte zeigt satellitengestützte Feuer- und Hitze-Hotspots. Solche Messungen können Hinweise auf Brände geben, sind aber nicht mit amtlich bestätigten Brandflächen gleichzusetzen.
Waldbrände in Antalya: 720 Menschen evakuiert
Ein Waldbrand brach nahe Karaöz im Bezirk Aksu aus und breitete sich unter dem Einfluss des Windes bis in den benachbarten Bezirk Kepez aus. In vier betroffenen Ortsteilen wurden nach dem am 8. September gemeldeten Stand vorsorglich 254 Haushalte beziehungsweise Wohneinheiten geräumt. Insgesamt wurden 720 Menschen in Sicherheit gebracht.
Die Stärke der eingesetzten Kräfte wurde im Verlauf des Einsatzes mehrfach aktualisiert. Während Anadolu zunächst von mehr als 600 Einsatzkräften, 110 Löschfahrzeugen, fünf Flugzeugen und mehr als zehn Hubschraubern berichtete, nannten Meldungen vom 8. September gegen Mittag 1.037 Einsatzkräfte, 165 Löschfahrzeuge, drei Flugzeuge und neun Hubschrauber.
Brand in Serik unter Kontrolle
Ein weiterer Waldbrand im Bezirk Serik wurde nach Angaben von Anadolu unter Kontrolle gebracht. Auch dort waren vorsorgliche Evakuierungen notwendig. Fünf Wohnhäuser sowie einige Gewächshäuser wurden durch das Feuer unbrauchbar.
Drei Menschen, die sich in einem vom Feuer betroffenen Haus befanden, wurden durch Rauch beeinträchtigt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Separater Waldbrand in Kozan in der Provinz Adana
Auch in der Provinz Adana sind Einsatzkräfte mit Waldbränden beschäftigt. Im Bezirk Kozan breitete sich ein Waldbrand zwischen den Ortsteilen Doğanalanı und Enizçakırı aus.
Für Enizçakırı meldeten die Behörden am 8. September die vorsorgliche Räumung von 40 Häusern. Nach Angaben von Anadolu wurden für den Einsatz 476 Einsatzkräfte sowie unter anderem drei Flugzeuge und neun Hubschrauber in das Gebiet entsandt.