Swiss-Flug nach Zürich erklärt Luftnotlage – Passagiere klagen über Symptome
Eigentlich sollte Swiss-Flug LX9 am Dienstagmorgen ganz regulär in Zürich landen. Doch über dem Atlantik nimmt die Reise eine unerwartete Wendung. Die Boeing 777-300ER war auf dem Weg von Chicago nach Zürich, als die Besatzung den sogenannten Squawk-Code 7700 setzte. Dieser Transpondercode signalisiert im internationalen Flugverkehr einen allgemeinen Notfall.
Swiss-Flug landet ausserplanmässig auf den Azoren
Wie Swiss auf Anfrage bestätigt, wurde nach dem Vorfall eine Ausweichlandung eingeleitet.
Das neue Ziel lag weit entfernt von Zürich: die portugiesische Azoren-Insel Terceira mitten im Atlantik.
Dort landete die Maschine laut Daten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 gegen 8.30 Uhr Schweizer Zeit.
Was genau an Bord von LX9 passiert ist und weshalb die Besatzung den Notruf abgesetzt hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Swiss hat bislang lediglich die Ausweichlandung bestätigt.
Stechender Geruch in der Economy-Class: Darum landete der Swiss-Flug
Mittlerweile ist klar, warum sich die Crew für die ausserplanmässige Landung auf den Azoren entschieden hat. Wie Swiss am Dienstag gegen 11 Uhr mitteilte, wurde in der Economy-Class ein stechender Geruch festgestellt, dessen Ursache zunächst nicht identifiziert werden konnte.
Da sich die Boeing zu diesem Zeitpunkt ungefähr in der Mitte des Atlantiks befand, wollte die Crew kein Risiko eingehen und entschied sich vorsorglich für eine Landung am Flughafen Lajes auf der Azoreninsel Terceira.
In Absprache mit der zuständigen Flugsicherung wurde zudem eine Luftnotlage deklariert. Dadurch erhielt die Maschine im Luftraum die notwendige Priorität für die Ausweichlandung.