Stefanie Kloß: Silbermond-Sängerin trauert um ihren Stiefvater
Die deutsche Band Silbermond legt derzeit eine Pause ein. Für Frontfrau Stefanie Kloß (41) ist es eine Zeit, in der sie sich nicht nur ihrer Familie widmet, sondern auch einen schweren Verlust verarbeitet. Wie die Sängerin im Podcast «Hotel Matze» erzählt, ist ihr Stiefvater vor Kurzem verstorben. Bereits mit 18 Jahren verlor Kloß ihren leiblichen Vater an Krebs.
Stefanie Kloß verlor ihren Vater bereits mit 18 Jahren
Der Tod ihres Vaters hat Stefanie Kloß früh mit dem Thema Trauer konfrontiert. Als er an Krebs starb, waren ihre Eltern bereits geschieden. Gemeinsam mit ihrer Schwester musste die damals 18-Jährige die Beerdigung organisieren und zahlreiche weitere Aufgaben übernehmen. Eine Erfahrung, die sie bis heute prägt.
Nun musste sich die 41-Jährige erneut von einer wichtigen Bezugsperson verabschieden. Ihr Stiefvater, der sie über einen grossen Teil ihres Lebens begleitet hatte, starb auf einer Palliativstation. Seine Familie blieb bis zuletzt an seiner Seite.
Ihr Stiefvater brachte Stefanie Kloß zur Musik
Der Verstorbene spielte auch für die musikalische Laufbahn der Silbermond-Sängerin eine entscheidende Rolle. Als Jugendliche nahm er sie zu ihrem ersten Konzert mit. Gemeinsam besuchten sie einen Auftritt von Joe Cocker in Dresden. Dieses Erlebnis beeinflusste ihren weiteren Lebensweg nachhaltig.
In seinen letzten Stunden erinnerte Kloß ihren Stiefvater daran, wie viel sie ihm zu verdanken hatte. Gemeinsam hörten sie noch einmal Musik von Joe Cocker. Im Podcast beschreibt sie diesen Moment mit bewegenden Worten: «Als ich bei ihm am Bett sass, haben wir Joe Cocker gehört und ich habe ihm gesagt, dass ich hoffe, dass er weiss, dass ich durch ihn Sängerin geworden bin.»