Seat könnte 2029 verschwinden – was das für Schweizer Autofahrer und VW bedeutet
Eine der bekanntesten Automarken Europas könnte bald Geschichte sein. Einem Bericht zufolge plant Volkswagen, Seat ab 2030 nicht mehr in seiner Konzernstrategie zu berücksichtigen. Bereits Ende 2029 könnte die Produktion von Fahrzeugen der Marke auslaufen. Eine endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus.
VW könnte Seat ab 2030 aus seinen Planungen streichen
Volkswagen könnte die traditionsreiche Marke Seat Ende 2029 auslaufen lassen. Laut einem Medienbericht soll Seat im strategischen Zielbild des Konzerns für 2030 nicht mehr vorgesehen sein. Der VW-Aufsichtsrat soll sich am Freitag mit den Plänen beschäftigen. Eine endgültige Entscheidung steht damit noch aus. Volkswagen selbst wollte interne Unterlagen bislang nicht kommentieren.
Cupra hat Seat inzwischen überholt
Dass Volkswagen stärker auf Cupra setzen könnte, zeigt ein Blick auf die Verkaufszahlen. Bereits 2025 lieferte Cupra weltweit 328'800 Fahrzeuge aus – 32,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Seat kam dagegen auf 257'400 Auslieferungen und verzeichnete einen Rückgang von 17 Prozent. Cupra ist damit längst vom Ableger zum Wachstumstreiber geworden.
Seat und Cupra sind auch in der Schweiz stark
Auch in der Schweiz wäre die Entwicklung relevant. Seat und Cupra verkauften hier 2025 zusammen 9'904 Fahrzeuge und erreichten einen Marktanteil von 4,2 Prozent. Damit belegten die beiden Marken gemeinsam Rang sieben der Schweizer Markenrangliste. Besonders erfolgreich waren der Cupra Terramar mit 2'114 sowie der Seat Ibiza mit 1'536 verkauften Fahrzeugen.