Schüsse an Rave in Aarau: Ein Toter und fünf Verletzte – Täter weiter flüchtig
Ein Grosseinsatz beschäftigt am Sonntagmorgen die Einsatzkräfte in Aarau. Bei der Pferderennbahn im Schachen sind in der Nacht Schüsse gefallen. Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau wurde dabei eine Person getötet. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, einige davon schwer. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.
Schüsse fallen bei Rave in Aarau
Die Meldung über die Schüsse ging nach Angaben der Kantonspolizei kurz nach 2.30 Uhr ein. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fand auf der Pferderennbahn im Aarauer Schachen die Veranstaltung «Aarau Rave VOL. 7» statt.
Für den Anlass wurden laut Veranstalter rund 2500 Personen erwartet. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Schüsse tatsächlich auf dem Gelände befanden, ist bislang nicht bekannt.
Das Gebiet wurde von der Feuerwehr grossräumig abgesperrt. Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, dem Gebiet fernzubleiben.
Täter nach Schüssen in Aarau weiterhin flüchtig
Die Fahndung nach der Täterschaft läuft am Sonntagmorgen weiter. Wer die Schüsse abgegeben hat und welches Motiv hinter der Tat steckt, ist derzeit noch unklar.
Die Polizei bittet Personen, die über Bilder oder Videos des Vorfalls verfügen, diese den Ermittlern zur Verfügung zu stellen.
Wegen des laufenden Polizeieinsatzes bleibt auch das Schwimmbad Aarau bis auf Weiteres geschlossen.
Super-Puma-Helikopter bei Grosseinsatz in Aarau
Neben der Kantonspolizei Aargau und der Feuerwehr sind mehrere Rettungsdienste im Einsatz. Auch das Kantonale Katastrophen Einsatzelement des Kantons Aargau wurde aufgeboten.
Zusätzlich ist ein Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee im Einsatz. Welche konkrete Aufgabe der Helikopter bei der Fahndung beziehungsweise dem Grosseinsatz übernimmt, ist bislang nicht bekannt.
Auch in der Aarauer Innenstadt sind Polizeikräfte unterwegs. In der Nähe der Pferderennbahn werden Fahrzeuge kontrolliert.
Die Ermittlungen zu den Schüssen dauern an. Weitere Informationen zu den Opfern, der Täterschaft und den Hintergründen der Tat liegen derzeit noch nicht vor.