Schüsse an Rave in Aarau: 43-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
Ein Grosseinsatz beschäftigt am Sonntagmorgen die Einsatzkräfte in Aarau. Bei der Pferderennbahn im Schachen sind in der Nacht Schüsse gefallen. Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau wurde dabei eine Person getötet. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, einige davon schwer. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.
Aarau: Tatverdächtiger festgenommen
Die Polizei hat einen 43-jährigen Schweizer unter dringendem Tatverdacht nach den Schüssen in Aarau festgenommen. Die Kantonspolizei teilte mit, dass es sich um einen Schweizer handelt. Weitere Informationen zur Verhaftung und dem Tatverdächtigen werden bei einer Pressekonferenz am Mittwoch um 14 Uhr veröffentlicht. Die Beamten wollen dann alle Ergebnisse zum Angriff teilen.
Eine Tote und vier Verletzte
Bei dieser tragischen Tat wurde eine 22-jährige Italienerin getötet, vier weitere Menschen Menschen im Alter von 24–31 Jahren wurden verletzt, darunter eine Deutsche.
Schüsse fallen bei Rave in Aarau
Die Meldung über die Schüsse ging nach Angaben der Kantonspolizei kurz nach 2.30 Uhr ein. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fand auf der Pferderennbahn im Aarauer Schachen die Veranstaltung «Aarau Rave VOL. 7» statt.
Für den Anlass wurden laut Veranstalter rund 2500 Personen erwartet. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Schüsse tatsächlich auf dem Gelände befanden, ist bislang nicht bekannt.
Das Gebiet wurde von der Feuerwehr grossräumig abgesperrt. Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, dem Gebiet fernzubleiben.
Neben der Kantonspolizei Aargau und der Feuerwehr sind mehrere Rettungsdienste im Einsatz. Auch das Kantonale Katastrophen Einsatzelement des Kantons Aargau wurde aufgeboten.
Zusätzlich ist ein Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee im Einsatz. Welche konkrete Aufgabe der Helikopter bei der Fahndung beziehungsweise dem Grosseinsatz übernimmt, ist bislang nicht bekannt.
Auch in der Aarauer Innenstadt sind Polizeikräfte unterwegs. In der Nähe der Pferderennbahn werden Fahrzeuge kontrolliert.
Die Ermittlungen zu den Schüssen dauern an. Weitere Informationen zu den Opfern, der Täterschaft und den Hintergründen der Tat liegen derzeit noch nicht vor.