Reiswaffeln im Kassensturz-Test: Ein Produkt erhält die Bestnote 6
Reiswaffeln landen in vielen Schweizer Einkaufskörben. Sie sind schnell eingepackt, lange haltbar und gerade bei Familien mit kleinen Kindern ein beliebter Snack für unterwegs. «Kassensturz» von SRF und das Konsumentenmagazin «Saldo» haben zehn häufig verkaufte Reiswaffeln aus Schweizer Geschäften im Labor untersuchen lassen. Geprüft wurde auf Arsen, Acrylamid und Aflatoxine.
Lima erhält im Reiswaffel-Test die Bestnote 6
An der Spitze des Vergleichs landet Lima. Die Reiswaffeln der Marke erreichen die Maximalnote 6 und schneiden damit am besten ab. Knapp dahinter folgt die Bio-Eigenmarke von Aldi mit der Note 5,9. Alnatura erreicht 5,8 und landet ebenfalls weit vorne. Die Schweizer Bio-Marke Leib und Gut folgt mit der Gesamtnote 5,7.
Damit liegen gleich mehrere Bio- beziehungsweise Reformprodukte an der Spitze des Tests. Besonders erfreulich fällt das Ergebnis bei den Aflatoxinen aus. Diese Schimmelpilzgifte wurden in keinem der zehn untersuchten Produkte nachgewiesen.
Sie können unter anderem entstehen, wenn Reis während Lagerung oder Transport Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Das Labor wertet das Ergebnis deshalb als Hinweis darauf, dass Lagerung und Transport bei den untersuchten Produkten gut kontrolliert wurden.
Bei Denner wird am meisten Acrylamid gemessen
Grössere Unterschiede fanden die Tester dagegen beim Acrylamid. Der Stoff kann entstehen, wenn stärkehaltige Lebensmittel stark erhitzt werden. Bei Reiswaffeln spielt dabei der Herstellungsprozess eine Rolle, bei dem die Reiskörner unter hoher Temperatur aufgepufft werden.
Den höchsten Acrylamidgehalt im Test stellte das Labor bei den Reiswaffeln der Denner-Eigenmarke fest. Das Produkt erreicht insgesamt die Note 4,0.