Mini-Beamer im Test: Welche Modelle wirklich fürs Heimkino taugen
Der Herbst steht vor der Tür. Statt langer Abende im Freien werden Film und Serie auf dem Sofa wieder attraktiver. Passend dazu gibt es inzwischen kompakte Projektoren für weniger als 400 Franken. «Kassensturz» hat im April 2026 acht gut verkaufte Modelle zwischen 29.60 und 390 Franken untersuchen lassen. Im Zentrum stand die Bildqualität. Bewertet wurden ausserdem Ton und Benutzerfreundlichkeit.
Beamer im Test: Beim Bild zeigen sich deutliche Unterschiede
Eine dreiköpfige Jury beurteilte einen Film ab Blu-ray in Full HD. Dabei wurde sichtbar, wo einzelne Geräte an ihre Grenzen kommen. Bei schwacher Auflösung waren teilweise Pixel erkennbar. Hinzu kamen bei einigen Modellen Nachzieheffekte bei Bewegungen sowie wenig lebendige Farben und fahle Hauttöne.
Auch beim Klang lagen die Geräte weit auseinander. Einige der kleinen Projektoren verfügen über Lautsprecher, die sogar etwas Bass wiedergeben. Andere konnten akustisch nicht überzeugen.
Für den Einsatz zu Hause bringen die meisten Kandidaten eine automatische Bildkorrektur mit. Sie gleicht die Projektion aus, wenn das Gerät nicht exakt frontal vor der Wand steht. Die meisten Modelle besitzen zudem eine smarte Oberfläche, über die sich Streamingdienste nutzen lassen.
Samsung gewinnt, Wanbo bietet viel fürs Geld
An der Spitze landet der Samsung The Freestyle 2nd Generation. Er erreicht die Gesamtnote 5,0 und als einziger Kandidat das Urteil «gut». Gleichzeitig ist er mit 390 Franken das teuerste Modell im Vergleich. Dafür schneidet er sowohl beim Bild als auch beim Ton am besten ab.